Umweltpsychologie
Für die meisten Ausbildungsrichtungen werden vom Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen verschieden umfangreiche Lehrgänge angeboten bis zu eineinhalb Jahren mit 12 bis 15 Seminarwochenenden zu je 8 bis 16 Stunden. Teilnahmegebühren ca. € 150,- bis 300,- pro Seminar.
Zugangsbedingung sind abgeschlossenes Psychologiestudium (oder knapp vor der Diplomprüfung) und Praxis in Einrichtungen des Gesundheits- oder Sozialwesens im Umfang von bis zu 1.500 Stunden.
Die Ausbildung für Psychotherapie gliedert sich in 2 Abschnitte: das Psychtherapeutische Propädeutikum und das Psychotherapeutische Fachspezifikum. Erst beide Ausbildungsabschnitte zusammen berechtigen zur Ausübung von Psychotherapie!
Die Ausbildung zum Gesundheitspsychologen und zum Klinischen Psychologen.
Für beide Ausbildungsrichtungen werden vom Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen Lehrgänge über 1 bis eineinhalb Jahre angeboten mit 12 bis 15 Seminarwochenenden zu je 8 bis 16 Stunden. Teilnahmegebühren inklusive Prüfungstaxen aber ohne Aufenthaltskosten ca. € 150,- bis 300,- pro Seminar. Zugangsbedingung abgeschlossenes Psychologiestudium und insgesamt 1.480 Stunden Praxis in Einrichtungen des Gesundheits- oder Sozialwesens.
Fortbildungsakademie des B.Ö.P, A-1040 Wien, Möllwaldplatz 4, Frau Kartalis, ( 01 4072672, Fax 4072673, http://www.boep.or.at
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Mag. Gabriele Jansky-Denk
Kontaktadresse in Salzburg: Berufsverband Österreichischer Psychologinnen u Psychologen, Landesgruppe Salzburg, Ahornstraße 7, 5081 Anif, ( 0699 18855426, m.somweber@inode.at
Arbeitsfeld Psychologie, Projekt der 7c am BORG Innsbruck 2002/'03
Studium:
Psychologen nach Innsbruck SN 18. September 2006
"In Innsbruck sind 70 Plätze für Psychologiestudium frei." Das sagte Ministerin Elisabeth Gehrer zur Abweisung von Studenten in Salzburg.
Salzburg (SN-job). Die Abweisung von mehr als 70 Psychologiestudenten an der Universität Salzburg liegt nach Ansicht von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (ÖVP) ausschließlich im Ermessen der Paris-Lodron-Universität. "Die Universität muss sich selbst Schwerpunkte setzen und hat das auch mit neuen Anstrengungen in den Naturwissenschaften sehr gut gemacht", sagte die Ministerin.
Die Studierenden, die trotz Abweisung in Salzburg Psychologie beginnen wollen, weist Gehrer auf rund 70 freie Plätze in Innsbruck hin. Außerdem möchte die Ministerin die Maturantinnen und Maturanten ermuntern, sich vermehrt auch technischen Studien zuzuwenden. "In der Technik haben wir noch immer einen Nachholbedarf."
Wie die SN berichteten, sind in Salzburg 318 Maturantinnen und Maturanten zur Aufnahmeprüfung für das Psychologiestudium angetreten. Es sind jedoch nur 246 Plätze verfügbar. Der zuständige Vizerektor für die Lehre, Rudolf Mosler, sagte, "wir möchten selbstverständlich mehr Studierende aufnehmen, wir haben dazu aber weder das Personal noch die Räume noch das Geld".
Im SN-Gespräch ließ die Bildungsministerin durchblicken, dass es ihr anstatt einer Aufnahmeprüfung grundsätzlich lieber wäre, alle Bewerber für ein oder zwei "Einstiegssemester" zuzulassen. "Man müsste dann aber für die, die in dem gewählten Fach nicht weiterkommen, bessere Umstiegsmöglichkeiten schaffen", sagte Gehrer. "Wenn jemand in ein Lehramtsstudium einsteigt, aber nach zwei Semestern erkennt, dass er doch kein Pädagoge ist, dann sollten einschlägige Zeugnisse für ein Diplomstudium anerkannt werden."
Die Studiengebühren haben sich nach Ansicht der Bildungsministerin positiv ausgewirkt. An den Salzburger Universitäten gebe es seit dem Jahr 2001 neun Prozent mehr Studenten. Die Zahl der Studienabschlüsse sei sogar um 41 Prozent gestiegen.
Auf die Frage, ob eine Erhöhung der Studiengebühren drohe, sagte Gehrer: "Ich habe das nicht vor."